WM-Kader hört lieber Podcasts

Aus, aus, das Spiel ist aus! Eigentlich wollte Simon im patriotischen Überschwang in die Aufnahme der 10. Folge starten. Nur leider hat das „fehlende Herz“ (Spiegel-Online) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Sache einen Strich durch die Rechnung gemacht. Genau eine Stunde nach dem Ausscheiden von der WM 2018 sind beide unzufrieden, aber trotzdem irgendwie auch erleichtert in die knallharte politische Diskussion gegangen. Denn da schwimmen gerade einige dicke Karpfen im Teich. Einen kapitalen Hecht gibt gerade der Heimatminister ab. Susann uns Simon gehen gemeinsam in die Wette, dass der Horst die Silvesterfeier 2018/2019 nicht als Bundesminister begehen wird.
Mit den Vorschlägen zur Verwaltungsreform hat sich Simon noch an einen dicken Brocken gewagt. Mehr als 100 Seiten dick sind die Vorschläge einer eingesetzten Kommission. Simon erklärt Susann warum eigentlich nur 20 Seiten gereicht hätten. Im öffentlichen Berliner Raum ist Susann diesmal unterwegs. Was hat es auf sich mit den verpachteten Toiletten im Stadtgebiet? Wer zahlt wofür und verdient hier Geld? Für die kleinen Fische war aber auch noch Zeit: Gelbe Farbe auf den Großen Stern, das Aus des Straßenfegers und –ganz privat- unsere Sorgen und Nöte mit den Schienenersatzverkehr der S-Bahn-Linie 2.
Und weil wir jetzt wieder Zeit zu Lesen haben (siehe WM-Aus), gab es ungefragt und ganz spontan frische Buchtipps von den Beiden.

Dackelschubsen

Diesmal ein Shorty. Wir diskutieren über Tablets in Gefängnissen auf Initiative der SPD bzw. des Jusitzsenators Behrendt. Sollten Gefangene stärker den Bestrafungseffekt spüren oder Anteil am technischen Fortschritt im Knast haben? Ich habe ja das Glück, dass ich Simon gleich vom ersten Tag an Duzen durfte. Bei anderen hält er es scheinbar nicht so sportlich. […]

Politik Open Air

Diesmal waren wir Draußen und haben uns die Berliner Sonne auf den Pelz beim Politik Open Air scheinen lassen. Zum ersten Mal haben wir uns beim Gespräch in die Augen schauen müssen. Ob das dem Format geholfen, müsst Ihr entscheiden. Wir hatten jedenfalls viel Spaß und jetzt einen Sonnenbrand auf der Nase. Die mobile Aufnahme […]

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Summertime-Sadness und Mallorca-Aggression

Das politische Berlin bebt. Deswegen haben sich Simon und Susann direkt nach Pfingsten sofort wieder kurzgeschlossen. Aktuell gibt es nur ein Thema in der Stadt. Am Pfingstsonntag hat eine Gruppe von Aktivisten leerstehende Häuser in der Stadt besetzt. Soweit nichts Neues. Aber: Dürfen die das? Und: Wem gilt der Protest? Durch alle Parteien geht ein Ruck. Nur geht es aktuell kaum noch um die Sache, als um einen handfesten Ideologiestreit. Simon und Susann versuchen sich (nahezu) objektiv den Fakten zu nähern. Sie wagen sich -in einer definitiv nicht juristisch wasserdichten Diskussion- an die Findung politisch korrekter Demonstrationsformen. Außerdem checken sie die Fakten zu Wohnungsbau und Leerstand: Wer hat Recht in der Diskussion und wer nicht? Und was ändert sich jetzt?
Auch sonst haben die beiden einige Themen vor der Flinte. Susann bleibt streng in ihrem Themenkanon. Die Diskussion um die Aufnahme des Gender-Sternchens in den Duden muss auf die Tagesordnung. Außerdem steht wieder ein Demonstrations-Wochenende an. Es geht um Kitaplätze. Simon macht sich einen schmalen Fuß und bringt einen TV-Serientipp zum Besten. Die Verabredung steht: erlebt Deutschland irgendwann wieder einen Abschwung, wird Simon mit dieser Folge konfrontiert. Achso, über Gott wurde auch kurz gesprochen!

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Stell dir vor, du bist Bürger*in eines Überwachungsstaates

Diesmal proben wir den Rundumschlag. Es geht um den Eurovision Song Contest, der ungeahnte Verbindungen zur Berliner Politik aufweist. Simon ist auf der Suche nach dem Weg zum Influencer-Gott, dabei ist er auf einem guten Weg. Ein paar Updates gibts natürlich auch. Das Solidarische Grundeinkommen findet Anklang bei den Linken und die SPD entdeckt, dass sie eine Autofahrerpartei ist und sich von Links-Grün abgrenzen muss.
Simon kann Susann durch eine klar liberale Argumentation davon überzeugen, dass ein Handyverbot an Grundschulen Unsinn ist. Von Tablets und Programmierunterricht in der Schule hält er aber nichts. In China bewertet man jetzt Menschen nach ihrem täglichen Verhalten, der Häufigkeit des Kontakts zu ihrer Familie und ihrem Einkaufverhalten. Wer keine ehrbare Bürgerin ist, verliert. Und was? Partnerschaft, Reisefreiheit, Einkommen, Perspektiven. Von diesem Prinzip gibt jetzt übrigens auch Ableger in Berlin. Glaubt ihr nicht? Hört rein!